Sonntag, 8. März 2009

Schneeball-Weltwirtschaftssystem

Hallo ihr Fremden oder Freunde ;-),
viel Zeit ist vergangen, seit ich hier in diesem Blog das letzte mal etwas geschrieben habe, weit mehr als ein halbes Jahr.

Und viel ist passiert seitdem, in meinem Leben und in der Welt und leider war nur wenig Erfreuliches dabei.

Die, die mich kennen wissen, was bei mir los war, darum muss ich das hier nicht erklären und das will ich auch nicht.
In diesem Blog sollen manche Dinge aus meinem Privatleben ja gerade nicht stehen.

Meine Pläne für eine berufliche Selbständigkeit muss ich daher leider erstmal zu den Akten legen.
Die kann ich unter den gegebenen Umständen nicht verwirklichen.
Ob nur vorläufig, oder für immer, das wird sich noch zeigen.

Und die gegenwärtigen Umstände sind ja nicht nur für mich unerfreulich sondern für die ganze Welt.

Ja und da es in diesem Blog ja ganz allgemein um die Zukunft gehen soll, nicht nur um meine sondern auch um mögliche zukünftige Katastrophenszenarien, heute also ein Armaggedon-Szenario zum Thema Weltwirtschaftscrash.


Weltwirtschaftscrash:

Daß wir eine Weltwirtschafskrise haben, darüber müssen wir ja schon gar nicht mehr diskutieren.

Stellt sich die Frage, ob daraus ein Weltwirtschaftscrash wird.

Da das ein sehr komplexes Thema ist, könnte man dazu sehr viel schreiben.

Ich will mich aber auf das Wesentliche beschränken.

Die Fakten:

1.In unserem kapitalistischen System wird Geld geliehen um entweder investieren oder konsumieren zu können.

2.Dieses Geld, 'arbeitet' aber nicht!
Arbeiten müssen die Menschen, die das geliehene Geld wieder zurückzahlen müssen!

3.Zurückgezahlt werden müssen außerdem zustätzlich die Zinsen auf das geliehene Geld, plus die Zinsen auf die Zinsen, also die Zinseszinsen. Auch dieses Geld muss erarbeitet werden.

4.Damit das Geld überhaupt zurückgezahlt werden kann, muss sich die Geldmenge im System ständig erhöhen, denn irgendwo müssen Zinsen und Zinseszinsen ja her kommen.
Diese ständige Geldmengensteigerung führt zu Inflation, also Geldentwertung.

5.Darum ist ein stetiges Wirtschaftswachstum nötig.
Nur dann ist es möglich, das für die Rückzahlung der Zinsen und Zinseszinsen nötige Kapital zu erwirtschaften.

6.Durch den sogenannten Zinseszinseffekt, also die Zinsen auf die Zinsen, steigt die Menge der zurückzuzahlenden Zinsen stetig, anfangs langsam später immer schneller, zum schluss explosionsartig an.

7.Das Wirtschaftswachstum kann abernicht ebenso schnell (exponentiell) wachsen, wie die stetig steigende Zinslast.
In einer begrenzten Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben.

Und daraus folgt zwingend:
Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Zinslast so hoch ist, daß das Wirtschaftswachstum nicht mehr ausreicht um die Zinsen zurückzuzahlen.

Und die Folge ist: Bankrott!

Entweder der Staat oder die Mehrheit seiner Bürger oder beide gehen pleite.

Oder anders ausgedrückt:

Unser Wirtschaftssystem ist ein einziges, gigantisches Schneeball- oder Pyramidensystem!

Dabei wird das Geld beständig von den Vielen unten an die Wenigen oben umverteilt, über den Zins und Zinseszins.

Das funktioniert nur so lange, so lange immer neues Geld in's System nachgeschossen wird.

Bleibt der Nachschub irgendwann aus, bricht alles zusammen wie ein Kartenhaus!

Neues Geld, das bedeutet aber nur immer neue Kredite, denn so läuft die wundersame Geldvermehrung im Kapitalismus.
Neue Kredite das bedeutet aber immer mehr Zinsen und Zinseszinsen, die zurückgezahlt werden müssen, so lange bis das nicht mehr geht.

Und genau in der Situation sind wir gerade.

Weil viel zu viel Geld im System ist, mussten neue Schuldner gesucht werden, die Kredite aufnehmen, damit man mit deren Zinsen und Zinseszinsen das System weiter am laufen halten konnte.

Darum wurden Kredite an Menschen vergeben, die diese sich eigentlich gar nicht leisten konnten.

Das ist als ob man einen Ballon mit viel heisser Luft füllt.
Eine Weile geht das gut, aber wenn man ihn immer weiter aufbläst muss die Blase irgendwann zwangsläufig platzen.

Und dann merkt man, daß keine realen Werte dahinter stehen, sondern nur sehr viel heisse Luft.

Die Subprime-Krise in den USA mit den viel zu hohen Immobilienkrediten für wenig wertvolle Objekte war der Auslöser.

Und durch sie zeigt sich jetzt immer offensichtlicher, daß die ganze Weltwirtschaft auf sehr viel heisse Luft gebaut ist.

So weit der derzeitige Stand der Dinge.

Und wie geht es weiter?

Fakt ist:
Das Geld ist nicht weg, es hat nur jetzt ein Anderer.

Genauer gesagt die berühmten 'oberen Zehntausend'.

Die haben es zum größten Teil gut angelegt, in Grund und Boden, Gold, krisensicheren Unternehmen, Bodenschätze und andere Dinge, die jedenfalls langfristig wertvoll bleiben werden.

Wir dagegen, wir haben viele viele bunte Papierschnipsel, auch Geld genannt.

Und wir haben die Schulden, für die wir zahlen müssen.

Auch derjenige, der persönlich gar keine Schulden hat, zahlt bei allem was er kauft ungefähr 30 % an Zinsen an 'die oberern Zehntausend' mit.
Und jeder von uns zahlt einen beträchtlichen Teil seiner Steuern an dieselbe Gruppe.

Soweit nichts neues.
Das war schon so, als ich mich vor langem in meiner Schulzeit zum ersten mal mit dem Thema beschäftigt habe.

Nur sind wir jetzt an einem Punkt angekommen, wo so viel heisse Luft, Geld genannt, ohne dahinter stehende echte Werte im System ist, daß das Vertrauen in's System nachhaltig erschüttert und die Rückzahlung der Zinslast kaum mehr möglich ist.

Die Frage ist also:
Fliegt uns das System jetzt demnächst um die Ohren, oder doch erst später, oder gibt es doch noch eine Lösung?

Zum Stichwort Lösung kann ich leider nur sagen:
Ich sehe keine!

Ich wüsste beim besten Willen nicht, wie man einen Crash verhindern könnte.

Dazu müsste man unser Wirtschaftssystem grundsätzlich verändern - nein ich rede nicht von Kommunismus, davon halte ich nichts - aber selbst wenn der politische Wille dafür da wäre, wäre es zum jetzigen Zeitpunkt wohl längst zu spät dafür.

Und leider habe ich auch noch von keinem einzigen Experten auch nur irgend etwas gehört, was das Problem noch lösen und den Crash noch abwenden könnte.

Das Einzige was derzeit gemacht wird, ist noch mehr heisse Luft, sprich Geld in's System zu pumpen.
Das führt aber nur dazu, daß der Crash noch etwas hinausgeschoben wird. Dafür wird der Knall dann umso lauter sein, wenn es soweit ist.

Die Frage ist also eigentlich nicht mehr, ob es knallt, das ist wahrscheinlich unvermeidlich, sondern nur noch wann und wie schlimm es dann wird.

Wann es knallt, da wage ich keine Prognose. Ich bin keine Hellseherin.
Es könnte noch dieses Jahr sein, oder erst nächstes, vielleicht auch noch später.
Genausogut könnte es aber auch schon morgen soweit sein!

Bleibt die große Frage:
Wie schlimm wird es werden?

Das ist schwer zu beantworten.
Aber die Wahrscheinlichkeit ist leider hoch, daß es schlimm werden könnte.

Was also könnte passieren?

Das Erste was passieren könnte, wäre ein Zusammenbruch des Bankensystems.

Ein Großteil der Banken sind eigentlich pleite und werden nur durch die Garantien des Staates vor dem Bankrott geschützt.

Sobald die Menschen aber realisieren, daß ihr Geld weg ist, werden alle zur Bank laufen um zu retten, was noch zu retten ist.

Und in diesem Moment, wenn die sogenannte Geldillusion, die Illusion, daß Geld etwas wert ist, zusammenbricht, in dem Moment sind die Banken pleite!
Da hilft dann auch keine staatliche Bürgschaft mehr.

Spätestens danach werden wir eine ganz massive Wirtschaftskrise bekommen, wie wir, die wir nach dem Krieg geboren wurden, sie noch nicht erlebt haben.

Massenarbeit wird die Folge sein.

Dazu kommen dann mit sicherheit auch Versorgungsengpässe.

Und wenn die weltweite Finanzkrise erst einmal geplatzt ist müssen wir leider auch mit galoppierender Inflation bis hin zum Staatsbankrott und zu einer Währungsreform rechnen.

Vielleicht denkt ihr jetzt ich wäre viel zu pessimistisch.

Vielleicht bin ich das ja.
Aber, wer hätte vor einem Jahr gedacht, daß heute General Motors, das ehemals größte Unternehmen der Welt faktisch pleite sein würde?
Wer hätte vor einem Jahr gedacht, daß Banke hunderte Milliarden Euro an Hilfe brauchen würden um nicht zusammenzubrechen?
Wer hätte vor einem Jahr gedacht, daß Länder wie Island und andere praktisch bankrott sind und viele andere kurz davor stehen?
Wer hätte vor einem Jahr gedacht, daß die Politik tausende von Milliarden von Euros aufwenden muss um einen Wirtschaftscrash abzuwenden?

Ja vielleicht bin ich ja zu pessimistisch, aber ich fürchte eher nicht :-(.

Daher meine folgende Bewertung der derzeitigen Krise:

ARMAGGEDON-FAKTOR (möglicher Schaden):
Groß bis sehr groß!

Es wird nicht das Ende der Welt sein und hoffentlich auch nicht 'der Untergang des Abendlandes'.

Aber auch im besten Fall wird es sehr sehr unschön werden.

Wir werden mit einigen schweren Jahren rechnen müssen.

Und im schlimmsten Fall könnte sogar unsere Zivilisation auf Dauer zusammenbrechen.
Aber so schlimm wird es hoffentlich nicht kommen!


WAHRSCHEINLICHKEIT: Hoch bis sehr hoch!

Wie geschildert sehe ich leider gar keine Möglichkeit, wie wir noch um einen Crash herumkommen könnten.

Ich mag mich irren, darum die eher vorsichtige Bewertung, aber da wirklich niemand eine Lösung für diese Krise zu haben scheint, liege ich wohl leider richtig.


RISIKO: Hoch bis sehr hoch

Da sowohl der mögliche Schaden als auch die Eintrittswahrscheinlichkeit hoch bis sehr hoch sind, ist es das Risiko eben auch.


FAZIT:
Die Krise ist schon da, der Weltwirtschaftscrash wahrscheinlich.
Das Risiko, daß dieses Szenario real wird und wir mächtig in der Tinte sitzen ist also leider hoch.

Und die Konsequenz ist:
Wir sollten jetzt etwas tun, so lange noch Zeit ist dafür.

Was kann man tun?

Kurzfristig sehe ich vor allem die Gefahr, daß wir jederzeit einen Zusammenbruch des Bankensystems bekommen könnten.

Das heisst, daß wir dann nicht mehr an unser Geld kommen würden.

Für den Fall solltet ihr zumindest eine gewisse Geldreserve zuhause haben.

Ich hätte auch nicht gedacht, daß ich das jemals sagen würde, aber unter eurer Matratze ist euer Geld inzwischen wohl tatsächlich sicherer als auf der Bank!

Falls ihr größere Vermögenswerte habt, solltet ihr zusehen, daß ihr das schnellstmöglich so Krisensicher wie möglich anlegt!
Und die meissten Anlageformen sind leider nicht Krisensicher, auch keine Staatsanleihen!

Tipps dazu will ich hier keine geben.
Da ich keine großen Vermögenswerte habe, habe ich mich damit nicht intensiver beschäftigt.
Wen es interessiert, bei Amazon beispielsweise gibt es etliche Bücher zum Thema krisensichere Geldanlage.

Das ist also das akuteste Problem.

Mittelfristig ist vor allem auch die Inflation ein großes Problem.

Denn der einzige Ausweg aus dieser Krise ist, daß die viele heisse Luft, sprich das viel zu viele Geld im System 'verbrannt' wird, also entwertet.

Danach kann das Spiel wieder von vorne losgehen bis zum nächsten Crash.

Das heisst, in einigen Jahren wird man unser heutiges Geld wahrscheinlich nur noch als Spielgeld verwenden können.

Die Konsequenz ist klar:
Sachwerte schlagen Geldwerte!

Nur Dinge hinter denen ein realer Wert steht, werden auch in Zukunft noch etwas wert sein.
Alle Formen von 'buntem bedruckten Papier' wird dann nur noch genau das sein.

Und zuletzt:
Wenn dieser Crash kommt, dann werden wir wie schon gesagt auch mit Versorgungsengpässen rechnen müssen.

Darum fragt euch:
*Was macht ihr, wenn morgens kein Wasser aus dem Wasserhahn kommt?
*Was macht ihr, wenn es tagelange Stromausfälle gibt?
*Was macht ihr, wenn es kein Heizöl, Benzin oder Gas gibt?
*Was macht ihr, wenn die Geschäfte geschlossen oder leergekauft sind?

Ich kann euch daher nur den dringenden Rat geben:

Sorgt soweit möglich für diese Fälle vor!

Ein Vorrat an Lebensmitteln und Getränke für mindestens (!) ein paar Wochen ist dringend zu empfehlen!

Wenn ihr mit Öl heizt, dann macht jetzt den Tank voll, wenn ihr die Möglichkeit habt auch mit Holz zu heizen, dann legt euch jetzt einen Vorrat an.

Licht kann man sich im Notfall mit Kurbellampen 'von Hand' machen.

Wichtig wäre auch ein Vorrat von Medikamenten die ihr immer braucht.

Und so weiter.

Ich empfehle euch folgende Webseite:

Krisenvorsorge

Ich empfehle euch, dort (rechts) das Buch des Seitenbetreibers kostenlos (!) downzuladen.

Auch sehr lesenswert sind die Blogbeiträge (ebenfalls rechts).
Dort findet ihr täglich neue Beiträge zur aktuellen Krise.

Und schaut euch die Links unten auf der Seite an

Dort kommt ihr auch zum Shop - nein ich bekomme für den Hinweise keine Prozente ;-) - wo es allerhand nützliches für den Fall der Fälle gibt.

Soviel von mir zu diesem Thema.

Vielleicht sehe ich ja zu schwarz. Ich hoffe es!

Aber ich fürchte nicht.

Und ich möchte von so einer großen Krise nicht kalt erwischt werden.
Darum bereite ich mich im Rahmen meiner leider recht begrenzten Möglichkeiten darauf vor.

Und ich kann euch nur empfehlen dasselbe zu tun, jetzt solange noch Zeit dafür ist!

Denn wenn der Crash kommt, dann wird es dafür zu spät sein.

Grüße von
Lady Chatterling

Bilder ersetzen

Hallo,
neues Jahr, neues Glück (?).

Zumindest ein neues Bild sollte es hier eigentlich geben, nämlich das hier:

NeuePrincessBilder-002

Eigentlich wollte ich das als neues Icon-, Favicon- und Logo-Bild verwenden.

Leider funktioniert das nicht.

Ich habe schon x-mal versucht die alten Bilder zu löschen bzw. durch das neue Bild zu ersetzen, aber aus unerfindlichen Gründen funktioniert das nicht.

Hat irgend jemand eine Idee, was da schief läuft?

Grüße von
Lady Chatterling

Montag, 14. Juli 2008

Namens-Chatterin

Hallo ihr Bloggerlinge ;-),
diesmal ein Programmtipp von mir:
Heute Abend 22:15 im ZDF kommt:

Lady Chatterley ;-)!

Die ist ja gewissermaßen meine Namens-Chatter... äh Namens-Vetterin, meine ich natürlich ;-).

Ansonsten sind wir aber weder verwandt noch verschwägert ;-) und mein Nickname hier leitet sich auch ausdrücklich nicht von diesem Film ab!

Lady Chatterling hat eine andere Entstehungsgeschichte ;-).

Es grüßt
Lady Chatterling, die mit dem -ing ;-)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Langzeitplan

Seid mir gegrüsst, ihr Bloggerlinge ;-),
wie also beginnt man mit der Selbständigkeit, wenn man so etwas noch nie gemacht hat, so wie ich?

Ich habe davon bisher null Ahnung.
Wie heisst es so schön: "Ich weiss, daß ich nichts weiss!"
Stimmt!
Ja ich weiss noch nicht mal, was ich nicht weiss ;-)!

Also ist der erste Schritt ganz klar:
Informationsbeschaffung!

Und zuallererst muss ich mich darüber informieren, worüber ich mich alles informieren muss ;-).

Ich habe mir jetzt also erstmal einige Bücher zum Thema gesucht und mir heute für den Anfang erstmal drei bei der Buchhandlung meines Vertrauens bestellt.
Die werde ich dann in den nächsten Tage durcharbeiten um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was in Sachen Selbständigkeit alles zu beachten ist.

Und wenn ich das gemacht hatte, gehe ich nächste Woche zu einer Beratungsstelle für solche Fragen - nein nicht zur Agentur für Arbeit, ganz sicher nicht! - und lasse mir einen Termin für die Existenzgründungsberatung geben und danach will ich mich dort dann auch noch Job-coachen lassen.

Soviel also für den Moment und ansonsten sieht meine Langzeiplanung so aus:

0.Vorplanungsphase: In den letzten Monaten.
Inzwischen abgeschlossen!

1.Informationsphase: läuft derzeit (s.o.)

2.Planungs-/Vorbereitungsphase: in den nächsten Monaten
Wobei die Pläne nochmal überarbeitet, geändert, ergänzt werden und die nötigen konkreten Vorbereitungen getroffen werden müssen.

3.Testphase: noch dieses Jahr.
In der erstmal alles ausprobiert werden soll, ohne groß Geld verdienen zu wollen dabei, sondern vor allem um zu sehen wo es noch hakt, was noch verbessert werden muss.

4.Teilzeitselbständigkeitsphase: ab nächstes Jahr.
Dauer vermutlich mehrere Jahre. In dieser Zeit werde ich nur Teilzeit selbständig sein können, weil es sicher nicht von heute auf morgen so gut laufen wird, daß ich davon leben kann.

5.Vollzeit-Selbständigkeit: Das ist das Ziel!
Wann es soweit sein wird, kann ich aber jetzt natürlich unmöglich schon vorhersagen.

Die groben Schritte zu diesem Ziel sind also klar, jetzt geht es daran, diese Planungen zu konkretisieren und umzusetzen.

Da wird mir nicht langweilig ;-).

Mal sehen was meine schlauen Bücher mir morgen und in den nächsten Tagen dazu verraten.

Es grüßt
Lady Chatterling

Selbständig? ICH???

Seit mir gegrüsst ihr Bloggerlinge ;-),
ja, selbständig, ich? Ausgerechnet ich???

Nein, das hat man mir wahrlich auch nicht in der Wiege gesungen, daß ich das ich mal als Selbständige arbeiten will.

Ganz im Gegenteil.

Denn die große Frage ist ja:
Kann ich das überhaupt?

Daß ich die fachlichen Qualifikationen, für das, was ich machen will habe oder mir soweit noch nötig erarbeiten kann, daran zweifle ich nicht!
Aber habe ich auch die nötigen persönlichen Eigenschaften für eine selbständige Tätigkeit?

Ich dachte immer nein und habe so etwas darum bisher auch nie angestrebt.

Ich mit meinen Ängsten, wie soll ich da die Unsicherheit, die eine selbständige Tätigkeit zwangsläufig mit sich bringt aushalten?

Und ich als schüchternes Wesen, wie soll ich auf die Menschen zu gehen um sie nicht nur anzusprechen, nein sondern ihnen auch noch etwas zu verkaufen?

Das geht gar nicht, sollte man meinen.
Und eigentlich sollte jemand wie ich eher Beamtin werden, mit einer sicheren Stelle auf Lebenszeit ohne Publikumsverkehr.

Aber, das sollte wohl nicht sein in meinem Leben.
Genausowenig wie ich bei anderen Dingen in meinem Leben die Möglichkeit hatte den einfachen Weg zu gehen.

Und mal ehrlich, mit einem Beamtenjob als Aktenjongleuse ;-) wäre ich auf Dauer doch ziemlich unterfordert gewesen.
Und schlimmer noch, es wäre eine Vergeudung meiner zweifellos vorhandenen Fähigkeiten gewesen.

Also werde ich das tun, was ich immer tue:

Ich werde die Herausforderung, die in diesem Ziel Selbständigkeit, das ich mir gesetzt habe, steckt annehmen!

Einfach wird das nicht werden.
Aber wann war in meinem Leben schon jemals etwas einfach ;-)?
Und wenn es einfach wäre, dann bräuchte man ja nicht mich dafür ;-) und außerdem wäre es dann ja keine Herausforderung und damit langweilig ;-)!

Ich sehe es einfach als eine Gelegenheit zum persönlichen Wachstum.
Einerseits mache ich das, was ich ohnehin schon gut kann, gerne mache bzw. erst noch machen möchte.
Und für die Dinge, die mir noch Probleme machen ist das die ideale Gelegenheit an ihnen zu arbeiten.

Und mich ändern, aus Fehlern lernen usw. das sind Dinge, die ich kann!

Ja und darum bin ich trotz aller Probleme die ich noch damit habe, eben doch geeignet für die Selbständigkeit.

Ich habe nicht nur die nötige Hartnäckigkeit um an Problemen zu arbeiten, sondern auch die nötige Flexibilität zu ändern, was zu ändern möglich und nötig ist.

Und das sind nur zwei von vielen guten Fähigkeiten.

Also:
Selbständig? Ausgerechnet ich???

Na klar ;-)!

Es grüßt
Lady Chatterling

Dienstag, 8. Juli 2008

Zukunftsblog

Seid mir gegrüsst ihr Bloggerlinge ;-),
ich weiss, bisher ist hier im Blog noch nicht sehr viel los,
aber das wird sich ändern *droh* ;-)!

Denn ich hab noch viel vor, im Leben und auch mit diesem Blog.

Und inzwischen ist auch ziemlich klar, um was es in diesem Blog gehen wird.

Ein Blogthema hier wird, wie schon gesagt "Das Ende der Welt" sein, oder genauer gesagt die vielfältigen Möglichkeiten, wie sie denn enden könnte und davon gibt es ja jede Menge.
Da möchte ich einfach über meine Ängste und die anderer Menschen schreiben.
Und diese Ängste dann einem "reality check" unterziehen um zu schauen wie begründet oder eben auch unbegründet sie sind.

Damit will ich es aber nicht bewenden lassen, sondern das dazu passende zweite Thema wird dann sein:
"Wie retten wir die Welt?"
Dort werde ich darüber schreiben, was wir tun können, damit das mit dem Weltuntergang nur ein Horrorvision bleibt.

Und das dritte Thema hier im Blog, das wird dann "Selbständigkeit" lauten.
Und das passt, denn auch darin wird es unter anderem um Umweltschutz und damit ganz konkret darum gehen, was ich tun kann und wie ich anderen dabei helfen kann die Welt zu retten.
Und dabei kann und soll mir auch dieser Blog behilflich sein.

Damit realisiere ich jetzt etwas, was ich schon vor Jahren angedacht hatte.
Damals hatte ich mir einen Blog angelegt, der als, wie ich es damals formulierte mein "Zukunftsblog" gedacht war.
In ihm sollte es nicht mehr um meine Vergangenheit gehen, sondern um meine private und vor allem auch berufliche Zukunft.

Damals wurde nichts daraus, weil ich dann erstmal ganz anders Sorgen hatte und vor allem auch weil ich zwar wusste, in welche Richtung es gehen soll, aber meine Pläne, was genau ich machen kann und will noch zu unkonkret war.
Aber jetzt weiss ich das.
Und so werdet ihr hier im Blog also auch und vor allem lesen, wie es weitergehen soll, mit meiner beruflichen Zukunft und mit unser aller Zukunft.

Und der Weltuntergang darf gerne noch ein Weilchen auf sich warten lassen - ein paar Milliarden Jahre oder so ;-).

Worum es genau geht wird aber noch nicht verraten ;-).

Mehr zum Thema Selbständigkeit dann demnächst.

Es grüßt
Lady Chatterling

Sonntag, 8. Juni 2008

Weltuntergangsmaschine

Seid mir gegrüsst ihr Bloggerlinge ;-),
ein Thema dieses Blogs soll ja das - mögliche - Ende der Welt sein, oder besser gesagt die möglichen Enden der Welt, denn Möglichkeiten wie die - unsere - Welt untergehen könnte, gibt es viele.

Ja und weil es gerade zum Thema passt, wollte ich nicht versäumen auch was zu den Experimenten der Physiker zu sagen, das diese am Large Hadron Collider im Forschungszentrum in Cern diesen Monat machen wollen.
Dabei werden Protonen mit hoher Energie aufeinander geschossen und dabei so gewissermaßen ein Urknall im ganz kleinen simuliert.

Daß dabei auch Schwarze Löcher entstehen könnten gilt zwar als unwahrscheinlich, aber auch nicht völlig ausgeschlossen, falls Stephen Hawking recht haben und unser Universum mehr als die uns bekannten drei Dimensionen haben sollte könnte es so kommen.

Diese winzigen Schwarzen Löcher, so sie denn entstehen würden, wären allerdings extrem kurzlebig.
Sie würden ähnlich wie ein Wassertropfen quasi 'verdampfen' indem sie ihre Energie wieder an die Umgebung abgeben.
Und da sie so klein sind und daher ein sehr geringes Volumen haben, lösen sie sich praktisch sofort wieder auf, so wie ja auch ein kleiner Wassertropfen viel schneller verdunstet als ein großer See.

Soweit die Theorie.
Sollten dieses hypothetischen schwarze Löcher allerdings doch nicht nur entstehen sondern auch langlebiger sein als gedacht, dann könnten es Masse aus seiner Nähe aufnehmen, dadurch wachsen und wachsen und weiter wachsen...
Irgendwann würde es dann durch die Schwerkraft bis in das Zentrum der Erde fallen und die Erde von dort nach und nach auffressen...
Das könnte 1000 Jahre dauern, oder auch nur wenige Jahre, so genau weiss das niemand.

Theoretisch könnte der LHC in Cern sich also tatsächlich als Weltuntergangsmaschine herausstellen und unsere Erde in wenigen Jahren restlos von einem dort geschaffenen Schwarzen Loch aufgefressen werden.

Aber mir geht es hier im Blog nicht um wüste Spekulationen und schon gar nicht um Panikmache, ganz im Gegenteil!

Ich möchte die verschiedenen Weltuntergangszenarien nicht einfach nur benennen, sondern ich möchte ihre Wahrscheinlichkeit bewerten.

Und anhand dieses Versuches in Cern möchte ich erklären wie ich mir das gedacht habe.

Es lässt sich auf eine einfache Formel bringen:

Risiko = Größe des möglichen Schadens x Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts

Beispiel:
Wenn ein Ereignis im Schnitt in 100 Jahren ein mal eintritt und 1.000 Tote fordert, dann ist das Risiko genauso groß wie bei einem anderen Ereignis, das durchschnittlich jedes Jahr eintritt und im Schnitt 10 Tote im Jahr fordert.

Und das jetzt übertragen auf das Experiment in Cern:

Armaggedon-Faktor (möglicher Schaden): MAXIMAL
- Falls das passieren würde, wäre es nicht nur im übertragenen Sinne das vollständige Ende unserer Welt, der Erde. Mehr Weltuntergang geht kaum!

Wahrscheinlichkeit: EXTREM GERING!
Aus einem einfachen Grund ist die Wahrscheinlichkeit, daß es tatsächlich so weit kommt aber sehr sehr gering.
Denn wenn Schwarze Löcher tatsächlich so einfach entstehen und dann auch noch weiter existieren würden, dann würde das Universum nur so von ihnen wimmeln und sie hätten die Erde, die Sonne und so ziemlich alles andere längst aufgefressen!

Und daraus folgt (aus möglichem Schaden mal dessen Eintrittswahrscheinlichkeit):

Risiko: MINIMAL!

Fazit: Entwarnung!
Ja, die Erde wird irgendwann untergehen und vielleicht sind wir dann sogar daran beteiligt, aber nicht wegen einem Schwarzen Loch in Cern, nicht hier und nicht heute. (Und falls ich mich irren sollte: war schön euch gekannt zu haben ;-)!)

Es grüße
Lady Chatterling

Dienstag, 3. Juni 2008

Welcome bei Bloglady C ;-)!

For members of Chatterling only ;-):

http://chatterling.twoday.net/stories/4967861/main

Sonntag, 27. April 2008

Abo-Aktualisierung

Seit mir gegrüsst, Bloggerlinge ;-),
ich bin gerade dabei mein Blogleben neu zu ordnen.
Und momentan ist die Aboliste dran.

Also falls ihr euch plötzlich auf meiner Abo-Liste wiederfinden solltet und nicht wisst nicht warum, dann hat das schon seine Gründe ;-) und falls ihr nicht sowieso schon bescheid wisst:
Ja, wir kennen uns ;-).

Demnächst mehr, ich wollte nur mal eben wieder ein Lebenszeichen von mir geben.

Grüße von
Lady Chatterling

Sonntag, 10. Februar 2008

Bilder von Frau Chatterling

Seid mir gegrüsst, twodaylinge ;-),
sooo... den meissten von euch dürften die zwar schon von irgendwoher bekannt vorkommen ;-), aber da ich diese Blog ja nicht nur für meine lieben 'alten' Blogfreunde schreibe, sondern auch für die große weite Blogweltöffentlichkeit ;-), hab ich sie hier nochmal eingestellt.

Also, darf ich vorstellen, Lady Chatterling ;-):

Hier einmal in ernst und farblich künstlerisch verfremdet:

pftd1

Und dann dasselbe nochmal mit Lachen und in bunt:

pftd2

Jaaaa und falls es euch noch nicht aufgefallen ist, das Icon und das Favicon hier dürften euch eigentlich auch irgendwie bekannt vorkommen ;-).

Das ist jetzt zwar ein bisschen verräterisch, aber da das so typisch für mich ist, wollte ich darauf nicht verzichten.

Und dann noch eine Frage an euch:

Wie um alles in der Welt bekommt man hier bloss ein Hintergrundbild in den Blog???

Ich hab schon ewig rumprobiert im Layout, aber ich bekomm das nicht hin :-( und dieses gelb als Hintergrund ist einfach nur bäh!

Also dann, bloggt lange und in Frieden ;-)

Eure Lady Chatterling
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